
Bewusst unterrichten
Musik- bzw. Geigenunterricht bei mir ist mehr als Technik –
Er ist Klangraum, Atmung, Bewegung und Spiel.
Wir öffnen gemeinsam Türen zu Freiheit und Präsenz.
Musik lernen als lebendige Reise.
Bewusst unterrichten
Lehrer:innen, die mich geprägt haben
Auf meinem Schulweg durfte ich vielen Lehrerpersönlichkeiten begegnen – Menschen unterschiedlichster Fächer, die ihren Beruf als Berufung leben.
Ihre Leidenschaft, Freude und Hingabe haben mich tief beeindruckt. Ein guter Lehrer ist für mich jemand, der mit Begeisterung, Können und Herz unterrichtet, und der die Gabe hat, Wissen in lebendiger Form an andere weiterzugeben. In solchen Fächern war ich meist auch besonders gut.
Meine Vorbilder auf der Geige
Auf der Geige suchte ich stets nach Persönlichkeiten, die ihr Handwerk beherrschen – und es mit Freude teilen können. Im Studium war mir vor allem wichtig, dass meine Professor:innen selbst mit Hingabe musizieren.
Noch heute entdecke ich in meinem Spiel Spuren aus jener Zeit, als ich „Zauberlehrling“ bei Johannes Meissl und Klara Flieder war. Diese Verbindung erfüllt mich bis heute mit Stolz und Dankbarkeit.
Vom Lernen zum Lehren
Mit dem Unterrichten begann auch mein Wunsch, meinen Methodenkoffer zu erweitern. Viele Lehrer:innen und Ansätze haben meinen Weg gekreuzt, und ich bin dankbar, im Laufe der Jahre so viele lebendige Zugänge zum Geigenunterricht entdeckt zu haben.
Durch stetiges Üben, Verfeinern und Loslassen wurde mit der Zeit klar, welche Methoden wirklich zu mir gehören – und welche Schalen ich abstreifen darf, wie bei einer Zwiebel, die sich Schicht für Schicht verwandelt.
Unterrichten – ein Prozess in Bewegung
Heute empfinde ich das Unterrichten als etwas, das dem Leben selbst sehr ähnlich ist:
wie ein Sein in Zwiebelringen. Die Technik bleibt, doch jeder Mensch bringt seine eigene Farbe mit. So wasche und gestalte ich den „ersten Zwiebelring“ immer wieder – aber jedes Mal auf eine neue, überraschende Weise.
So wird das Unterrichten nie langweilig, sondern bleibt lebendig und inspirierend. Immer wieder stelle ich mir Fragen:
- Wie kann ich das zu Lernende vermitteln?
- Welches Werkzeug passt gerade jetzt?
- Bewährt sich Altes – oder darf Neues entstehen?
- Wie verbinde ich Stoff und Schüler, Musik und Mensch?
Meine besten Antworten entstehen meist dort, wo ich Humor, Intuition und Spontaneität einlade.
Was mich im Lehrer-Sein leitet
Ich glaube, die wichtigste Frage ist ganz einfach:
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Mag man Menschen? Mag man Kinder?
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Möchte man wirklich für sie da sein, sie begleiten, fördern, inspirieren?
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Ist man bereit, eigene Vorstellungen loszulassen, um Raum für das zu schaffen, was der Schüler oder die Schülerin gerade braucht?
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Kann man sich selbst hinterfragen, wenn etwas nicht mehr stimmig ist?
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Kontrolle abgeben, damit der andere wachsen kann?
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Und schließlich
Sehe ich mich als allwissende Lehrerin – oder als neugierige Wegbegleiterin, die selbst immer wieder lernt, staunt und entdeckt, was gerade entstehen will?
Malkurse
hier Text zu den Malkursen
Malkurse 2
hier Text zu den Malkursen ... falls soviel vorhanden









